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Mietspiegel-Anstieg im Städtevergleich: Wo Vergleichsmieten am schnellsten steigen

Wer vermietet — oder eine Wohnung zum Vermieten kauft — will wissen, wie sich die ortsübliche Vergleichsmiete entwickelt: Sie ist die Obergrenze jeder Mieterhöhung im Bestand. Diese Seite vergleicht den Anstieg der amtlichen Mietspiegel-Durchschnittsmieten über die Ausgaben hinweg und rechnet ihn auf drei typische Wohnungen um: 2 Zimmer mit 50 m², 3 Zimmer mit 80 m² und 3 Zimmer mit 100 m². Beispiel: Steigt der Quadratmeter von 10,00 € auf 12,00 €, sind das +20 Prozent — bei 80 m² ein Plus von 160 € Monatsmiete.

Stand: 2026-07-17 · Datenbasis sind ausschließlich die amtlichen Mietspiegel-Ausgaben der Städte (Details in den verlinkten Stadt-Analysen). Die Seite wächst mit jeder neuen Stadt-Analyse.

Städte mit amtlicher Durchschnittsmieten-Serie

Diese Städte drucken die Durchschnittsmiete in jede Ausgabe — der Anstieg ist damit amtlich belegt, vom ältesten bis zum aktuellen Wert.

StadtZeitraum€/m² von → bisAnstiegØ p. a.2 Zimmer, 50 m²3 Zimmer, 80 m²3 Zimmer, 100 m²
Freiburg20152025 (10 J.)7,75 €10,81 €+39,5 %+3,4 %388 €541 €
+153 €/Monat
620 €865 €
+245 €/Monat
775 €1.081 €
+306 €/Monat
Regensburg20102026 (16 J.)6,55 €10,92 €+66,7 %+3,2 %328 €546 €
+219 €/Monat
524 €874 €
+350 €/Monat
655 €1.092 €
+437 €/Monat
Ulm20152025 (10 J.)7,23 €9,82 €+35,8 %+3,1 %362 €491 €
+130 €/Monat
578 €786 €
+207 €/Monat
723 €982 €
+259 €/Monat
Landshut20042025 (21 J.)4,99 €8,97 €+79,8 %+2,8 %250 €449 €
+199 €/Monat
399 €718 €
+318 €/Monat
499 €897 €
+398 €/Monat
Ludwigsburg20132025 (12 J.)7,86 €10,66 €+35,6 %+2,6 %393 €533 €
+140 €/Monat
629 €853 €
+224 €/Monat
786 €1.066 €
+280 €/Monat
Rostock20172021 (4 J.)5,89 €6,25 €+6,1 %+1,5 %295 €313 €
+18 €/Monat
471 €500 €
+29 €/Monat
589 €625 €
+36 €/Monat

Städte mit Index-Anstieg (ohne amtliche Ø-Serie)

Städte, deren Mietspiegel keine (zitierbare) amtliche Durchschnittsmiete ausweist — verifizierte Anstiege aus eigenen Index-/Delta-Auswertungen der amtlichen Basistabellen (Urheberrechtsvorbehalt: keine Euro-Werte).

StadtZeitraumAnstiegØ p. a.Rechenbasis
Karlsruhe2021–2025+21,0 %+4,9 %Referenzfeld Altbau 60–90 m², Spannenmitten (eigener Index über 3 Ausgaben)
Stuttgart2022–2024+6,8 %+3,3 %amtliche Fortschreibungsrate 2023/24 (einzige amtlich bezifferte Rate)
Heilbronn2012–2024+42,0 %+3,0 %Referenzfeld 1960–77, 61–75 m² (eigener Index über 7 Ausgaben)
Erlangen2021–2025+10,7 %+2,6 %amtliche Ø-Basismiete 9,67 €/m² 2025, +10,7 % gegenüber 2021 (Broschüre)
Dresden2023–2025+5,1 %+2,5 %Basismiete 65 m²: 6,70 → 7,04 €/m² (eigene Auswertung; kleine Wohnungen 25 m²: +8,3 %)
Bonn2024–2026+4,4 %+2,2 %amtlicher Fortschreibungsfaktor 1,044 des Mietspiegels 2026 (Verbraucherpreis-Index)
Offenburg2020–2026+10,9 %+1,7 %70-m²-Basiswert der Tabelle 1 (eigene Ableitung über 4 Ausgaben)
Reutlingen2023–2025+2,9 %+1,4 %amtliche Durchschnittsmiete 9,13 → 9,39 €/m² (im Fließtext der Broschüre)

Was heißt das für Vermieter und Käufer?

Ein schnell steigender Mietspiegel bedeutet: Die Obergrenze für Bestandserhöhungen wächst — wer nicht regelmäßig anpasst, lässt den Abstand zur ortsüblichen Vergleichsmiete jedes Jahr größer werden. Zwei Bremsen bleiben aber immer: die Kappungsgrenze (meist 15 % in drei Jahren) und die Fristen des § 558 BGB. Und: Vergangene Anstiege sind keine Garantie für künftige — die Rechenbasis je Stadt steht in der jeweiligen Stadt-Analyse.

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Methodik: Prozentangaben aus den amtlichen Durchschnittsmieten der Mietspiegel-Ausgaben (erste Tabelle) bzw. aus eigenen, in den Stadt-Analysen dokumentierten Index-Auswertungen der amtlichen Basistabellen (zweite Tabelle; wegen Urheberrechtsvorbehalten ohne Euro-Werte). Monatsmieten = Ø-€/m² × Wohnfläche — Näherung ohne wohnungsspezifische Zu-/Abschläge; „Ø p. a." ist der geometrische Jahresdurchschnitt.