Mieterhöhung in Stuttgart: Mit dem Mietspiegel 2025/26 zum korrekten Betrag — Schritt für Schritt
Sie wollen die Miete erhöhen — oder prüfen, ob das Erhöhungsverlangen Ihres Vermieters stimmt. Stuttgart hat sein Mietspiegel-System 2021 radikal umgebaut: Statt Bad-Punkte zu zählen, rechnet die Landeshauptstadt heute mit einem Grundwert und Euro-Zuschlägen — und seit 2025 zählen sogar Klimaanlage, Energieausweis und die Zahl der Steckdosen im Wohnzimmer. Dieser Artikel führt Sie durch die Rechnung, die elf Wohnlagen und die digitale Lagekarte.
Das Wichtigste in Kürze
- Der qualifizierte Mietspiegel 2025/26 gilt von Januar 2025 bis Dezember 2026 — eine Neuerhebung (April 2024), vom Gemeinderat am 6.12.2024 anerkannt.
- Gerechnet wird mit einem Grundwert nach Baujahr und Wohnfläche plus Zu- und Abschlägen direkt in Euro — von der Fußbodenheizung bis zum klimatisierten Raum.
- Die Wohnlage (Mitte, Filder, Nord, Neckar) bestimmen Sie am besten über die amtliche digitale Karte maps.stuttgart.de/mietspiegel — das Heft selbst empfiehlt sie.
- Erhöhungen sind auf 15 Prozent in drei Jahren begrenzt (Kappungsgrenzen-VO Baden-Württemberg, bis 31.12.2026); bei Neuvermietung gilt die Mietpreisbremse.
- Die letzte amtlich bezifferte Steigerung: +6,8 Prozent bei der Fortschreibung 2023/24 — die Neuerhebung 2025/26 hat das System danach umgebaut statt einfach erhöht.
Mieterhöhungsschreiben für Stuttgart erstellen
Nach dem aktuellen Mietspiegel Stuttgart berechnet — mit Begründung nach § 558a BGB, fertig zum Versand an Ihre Mieter.
Grundwert plus Euro-Baukasten: So rechnet Stuttgart
Der Stuttgarter Mietspiegel ist ein Regressionsmietspiegel mit klarem Bauplan: Im ersten Schritt liefert eine Tabelle nach Baujahr des Gebäudes und Wohnfläche den Grundwert in Euro pro Quadratmeter. Im zweiten Schritt kommen Zu- und Abschläge dazu — nicht als Punkte oder Prozente, sondern direkt in Euro: für Ausstattung, Beschaffenheit und die Wohnlage.
Die Zuschlagsliste ist 2025/26 moderner geworden: Ein klimatisierter Raum zählt jetzt genauso viel wie eine Fußbodenheizung, die Energieausweisklasse A+/A/B bringt einen eigenen Zuschlag — und wer im größten Wohnraum weniger als vier fest verbaute Steckdosen hat, bekommt einen Abschlag. Selbst die Zweigriffarmatur am Waschbecken gilt inzwischen als Manko. Es zählt nur, was der Vermieter gestellt hat.
Ein Rechenweg-Beispiel mit einem frei erfundenen Grundwert — die echten stehen nur in der amtlichen Tabelle: Angenommen, die Tabelle nennt für Ihre 70-m²-Wohnung von 1995 einen Grundwert von 10,00 €/m². Balkon und Fußbodenheizung addieren beispielhaft 1,00 €, die Wohnlage weitere 0,30 € — macht 11,30 €/m², mal 70 m² sind 791 € ortsübliche Vergleichsmiete.
Um den errechneten Wert legt der Mietspiegel einen festen Euro-Korridor: bis zu −1,80 €/m² nach unten und +1,77 €/m² nach oben. Für Ihre Erhöhung zählt der errechnete Durchschnittswert; die Spanne bildet die Streuung des Marktes ab.
Wer Wohnfläche, Baujahr, Adresse und Ausstattung kennt, kommt in Minuten zum Betrag. Unser Rechner oben führt durch genau diese Systematik — die Stadt bietet zusätzlich einen eigenen Online-Rechner an.
Das Baujahr ist fast egal geworden
Die Neuerhebung 2025/26 hat eine bemerkenswerte Nivellierung gebracht: In der Grundwerttabelle sind die Spalten „bis 1914“, „1915 bis 1984“ und „2007 bis April 2024“ wertgleich — ein Gründerzeitbau startet beim selben Grundwert wie ein Neubau von 2023. Nur die Baujahre 1985 bis 2006 liegen etwas höher. Die Unterschiede macht in Stuttgart nicht mehr das Baujahr, sondern die Ausstattung.
Vorsicht beim Vergleich mit der Vorausgabe: Die Grundwerte 2025/26 liegen nominal unter denen von 2023/24 — das ist kein Mietrückgang, sondern ein Umbau: Anteile, die früher im Grundwert steckten, wandern jetzt in eigene Zuschläge (Lage, Energie). Wer alte und neue Tabelle nebeneinanderlegt, vergleicht zwei verschiedene Systeme. Die letzte amtlich bezifferte Steigerung bleibt die Fortschreibung 2023/24 mit +6,8 Prozent.
Vier Himmelsrichtungen, eine digitale Karte — und das Ende der Halbhöhenlage
Stuttgart sortiert seine Wohnlagen nach Stadtgebieten: Mitte, Filder und Nord in je drei Qualitätsstufen, dazu der Neckar-Bereich — seit 2025/26 nur noch als eine Kategorie statt zwei, und Filder 1 wurde auf null gestellt. Grundlage ist der generalisierte Wohnlagenatlas des Gutachterausschusses.
- Elf Wohnlagen bis 2023/24 (Mitte/Filder/Nord je 1–3, Neckar 1–2) — 2025/26 gestrafft: Neckar nur noch eine Kategorie.
- Die Lagezuordnung läuft amtlich empfohlen über maps.stuttgart.de/mietspiegel — adressgenau klickbar.
- Bis 2019/20 galt: Wohnen in Halbhöhenlage (etwa Haigst oder An der Burg) zählte automatisch zur inneren Stadt — dieses Kriterium existiert nicht mehr.
- Penthäuser waren bis 2019/20 ausdrücklich nicht abgebildet; heute haben sie einen eigenen Euro-Zuschlag.
- Der Mietspiegel gilt seit 2025/26 schon ab 21 m² Wohnfläche und erstmals auch für möblierten Wohnraum.
Für die Zuordnung empfiehlt das amtliche Heft erstmals selbst die digitale Kartenanwendung maps.stuttgart.de/mietspiegel — gerade in Randlagen ist die Karte verlässlicher als jede Beschreibung. Und ein Stück Stuttgarter Folklore endet leise: Die „Halbhöhenlage“, jahrzehntelang ein eigenes Lagekriterium mit eigenen Straßenlisten, ist aus dem Heft 2025/26 verschwunden.
15 Prozent bis Silvester 2026
Der errechnete Betrag ist die Obergrenze — erreicht wird er oft nur in Etappen. Stuttgart liegt in der Gebietskulisse der Kappungsgrenzen-Verordnung Baden-Württembergs: Die Miete darf innerhalb von drei Jahren um höchstens 15 Prozent steigen. Die aktuelle Verordnung vom 16.12.2025 läuft am 31.12.2026 aus, falls das Land nicht verlängert.
Dazu kommen die üblichen Fristen: Die neue Miete kann frühestens 15 Monate nach Einzug oder nach der letzten Erhöhung wirksam werden, und zwischen zwei Erhöhungsverlangen muss mindestens ein Jahr liegen.
Für Neuvermietungen gilt die Mietpreisbremse: höchstens 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Das Heft erinnert zudem daran, dass zu viel gezahlte Miete nach § 556g BGB bis zu 30 Monate rückwirkend zurückgefordert werden kann — und nennt die Schwellen für Mietpreisüberhöhung (mehr als 20 Prozent) und Mietwucher (mehr als 50 Prozent).
Vom Punktezählen zum Euro-Baukasten
Stuttgart erneuert seinen Mietspiegel im Zwei-Jahres-Takt, abwechselnd Neuerhebung und Fortschreibung — und hat dabei 2021 die größte Zäsur vollzogen: Bis 2019/20 zählte der Mieter Punkte (das Bidet brachte einen, der Handtuchwärmer vier, die Fußbodenheizung im Bad sieben) und las dann eine Spannen-Zelle aus einer großen Tabelle ab. Seit 2021/22 gibt es stattdessen den Grundwert plus Euro-Zuschläge — transparenter und deutlich schneller zu rechnen.
Eine stadtweite Durchschnittsmiete nennt keine der Ausgaben; die einzige amtlich bezifferte Veränderungsrate ist die Fortschreibung 2023/24 mit +6,8 Prozent. Zur Einordnung des Niveaus taugt der Zensus: 10,39 €/m² Bestandsmiete im Mai 2022 — Stuttgart ist damit die teuerste Stadt unserer Serie.
Ein Detail am Rande: Bis 2021/22 finanzierte sich das amtliche Heft sichtbar mit — ganzseitige Anzeigen von Wohnbaugesellschaften, Mieterverein und Haus & Grund inklusive. Seit 2023/24 ist der Mietspiegel anzeigenfrei.
Steckdosen, Klimaraum, Energieklasse: Was in Stuttgart heute zählt
Sechs Lagetypen (Innen 1–3, Außen 1–3) über Lagepunkte — mit der Halbhöhenlage als eigenem Stuttgarter Kriterium: Wer dort wohnte, zählte automatisch zur inneren Stadt.
Elf Wohnlagen (Mitte/Filder/Nord je 1–3, Neckar 1–2) aus dem Wohnlagenatlas des Gutachterausschusses plus Rahmenplan Halbhöhenlagen.
Neckar nur noch eine Lagekategorie statt zwei, Filder 1 auf null gestellt — und erstmals empfiehlt das Heft die digitale Karte maps.stuttgart.de/mietspiegel für die Lagezuordnung.
Die Punkte-Ära bis 2019/20 bewertete das Bad in Ein-Punkt-Schritten und schloss Penthäuser als „für den Mietmarkt untypisch“ komplett aus. Der Euro-Baukasten seit 2021 holte sie zurück — mit eigenem Zuschlag — und machte jede Ausstattung direkt in Euro ablesbar.
Die Ausgabe 2025/26 justiert fein nach dem Stand der Technik: Klimatisierung und gute Energieklassen werten auf, zu wenige Steckdosen und getrennte Warm-/Kaltwasser-Armaturen werten ab. Wer seine letzte Erhöhung noch mit Bad-Punkten gerechnet hat, rechnet heute in einem völlig anderen System — der Blick in die aktuelle Zuschlagsliste ist Pflicht.
Der Bestand dahinter: So wohnt Stuttgart laut Zensus
Stuttgart wohnt kompakt und zur Miete: Nur 31,1 Prozent der Wohnungen gehören ihren Bewohnern, die Durchschnittswohnung misst 79,8 m² — und die Zensus-Bestandsmiete von 10,39 €/m² (Mai 2022) ist die höchste aller von uns porträtierten Städte.
Wohnungen nach Baujahr (Anteile)
Quelle: Zensus 2022 (Stichtag 15.05.2022), Zensusdatenbank der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder — Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0.
Stuttgart, das Umland und Deutschland: die Bestandsmieten im Vergleich
Wie teuer ist Stuttgart wirklich? Der Zensus 2022 erlaubt den amtlichen Vergleich: Stuttgart liegt bei 10,39 €/m² Bestandsmiete — Baden-Württemberg insgesamt bei 8,13 €, der Bund bei 7,28 €. Und im Umland (die vier angrenzenden Landkreise Böblingen, Esslingen, Ludwigsburg und Rems-Murr) zeigt sich, wie viel Miete ein paar Kilometer ausmachen: Die größten Nachbarorte liegen zwischen 8,68 und 9,69 €/m².
Zensus-Bestandsmiete im Vergleich (€/m², Mai 2022)
| Ort | Kaltmiete | ggü. Stuttgart |
|---|---|---|
| Böblingen | 9,69 € | −7 % |
| Leonberg | 9,65 € | −7 % |
| Ludwigsburg | 9,38 € | −10 % |
| Filderstadt | 9,37 € | −10 % |
| Esslingen am Neckar | 9,12 € | −12 % |
| Sindelfingen | 8,91 € | −14 % |
| Fellbach | 8,90 € | −14 % |
| Waiblingen | 8,68 € | −16 % |
Nachbarorte = die acht Umlandgemeinden mit dem größten Wohnungsbestand; Umland-Abgrenzung: die vier angrenzenden Landkreise Böblingen, Esslingen, Ludwigsburg und Rems-Murr. Quelle: Zensus 2022, Tabellen 4000W-0004 (Durchschnittliche Nettokaltmiete) und 4000W-1008 (Wohnungsbestand), Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0. Bestandsmieten aller bestehenden Mietverhältnisse zum Stichtag — nicht die Angebotsmieten aktueller Inserate und nicht die ortsübliche Vergleichsmiete des Mietspiegels.
Vier Schritte zum wirksamen Erhöhungsschreiben
- Schritt 1Vergleichsmiete berechnen
Grundwert nach Baujahr und Fläche, dann die Euro-Zu-/Abschläge für Ausstattung und Lage — unser Rechner übernimmt das; die Lage liefert maps.stuttgart.de/mietspiegel.
- Schritt 2Grenzen und Fristen prüfen
15 % Kappung in drei Jahren (bis 31.12.2026), 15 Monate seit Einzug bzw. letzter Erhöhung, ein Jahr zwischen zwei Erhöhungsverlangen.
- Schritt 3Schreiben formgerecht zustellen
Textform genügt, Begründung mit dem Mietspiegel, alle Mieter des Vertrags als Empfänger.
- Schritt 4Zustimmung abwarten
Der Mieter hat bis zum Ende des übernächsten Monats Zeit; die neue Miete gilt ab dem dritten Monat nach Zugang.
Als Mieter prüfen Sie dieselben Punkte in Gegenrichtung: Stimmen Grundwert-Einordnung, Wohnlage laut Karte und die Euro-Zuschläge? Wurde die Kappungsgrenze eingehalten? Unser Mieter-Check rechnet das kostenlos nach. Zum Mieter-Check →
Wann der Mietspiegel nicht gilt — und was dann
Der Stuttgarter Mietspiegel gilt für frei finanzierte Wohnungen ab 21 m² — seit 2025/26 ausdrücklich auch für Appartements, Maisonette- und Penthousewohnungen, Einfamilienhäuser und möblierten Wohnraum. Heraus fallen Sozialwohnungen (für sie hat Stuttgart eine eigene Miethöhen-Satzung) und Wohnungen, die nach dem Erhebungsstichtag fertig wurden: Für Fertigstellungen ab Mai 2024 liegen keine Werte vor.
Wo der Mietspiegel nicht trägt, bleibt § 558a BGB erfüllbar: mit drei Vergleichswohnungen oder einem Sachverständigengutachten. Bewährt hat sich, die Systematik als Orientierung zu nehmen und die Begründung formal auf Vergleichswohnungen zu stützen.
Ein ehrliches Fazit
Stuttgart hat aus einem Punkte-Ungetüm einen der am klarsten rechenbaren Mietspiegel Deutschlands gemacht: Grundwert, Euro-Zuschläge, digitale Lagekarte — und eine Zuschlagsliste, die mit Klimaraum und Energieklasse im Jahr 2025 angekommen ist. Die Kehrseite: Jede Neuerhebung baut das System um, alte Tabellen taugen nicht zum Vergleichen.
Für die Praxis heißt das: aktuelle Ausgabe, aktuelle Karte, aktuelle Zuschlagsliste. Wer damit rechnet, bekommt einen Betrag, der hält — und behält den 31.12.2026 im Blick, an dem die BW-Kappungsgrenze auf dem Prüfstand steht.
Mieterhöhungsschreiben für Stuttgart erstellen
Nach dem aktuellen Mietspiegel Stuttgart berechnet — mit Begründung nach § 558a BGB, fertig zum Versand an Ihre Mieter.
Häufige Fragen
Wie hoch ist die Durchschnittsmiete in Stuttgart laut Mietspiegel?
Der Mietspiegel nennt keine stadtweite Durchschnittsmiete — er arbeitet mit Grundwerten je Baujahr und Fläche plus Euro-Zuschlägen. Zur Einordnung: Die Zensus-Bestandsmiete lag im Mai 2022 bei 10,39 €/m²; die letzte amtlich bezifferte Steigerung war +6,8 Prozent (Fortschreibung 2023/24).
Wie berechne ich die ortsübliche Vergleichsmiete für meine Wohnung?
Grundwert aus der Tabelle (Baujahr × Wohnfläche), dann Zu- und Abschläge in Euro für Ausstattung, Beschaffenheit und Wohnlage addieren. Unser Rechner führt durch genau diese Rechnung; die Stadt bietet zudem einen eigenen Online-Rechner.
Wo finde ich die Wohnlage meiner Adresse?
Über die amtliche digitale Karte maps.stuttgart.de/mietspiegel — das Mietspiegel-Heft 2025/26 empfiehlt sie selbst, gerade für Randlagen. Die Lagen heißen Mitte, Filder, Nord (je in Stufen) und Neckar.
Zählt meine Klimaanlage bei der Vergleichsmiete?
Ja — seit dem Mietspiegel 2025/26 bringt mindestens ein klimatisierter Raum einen eigenen Euro-Zuschlag, genauso viel wie eine Fußbodenheizung. Auch die Energieausweisklasse A+/A/B wertet auf; zu wenige Steckdosen im größten Wohnraum werten ab. Es zählt nur vom Vermieter gestellte Ausstattung.
Was bedeutet die Spanne von −1,80/+1,77 €?
Um den errechneten Durchschnittswert legt der Mietspiegel einen festen Euro-Korridor (maximal −1,80 bzw. +1,77 €/m²), der die Streuung des Marktes abbildet. Für die Mieterhöhung zählt der errechnete Wert.
Wie stark darf die Miete in Stuttgart steigen?
Bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete, aber höchstens 15 Prozent innerhalb von drei Jahren — die BW-Kappungsgrenzen-Verordnung gilt bis zum 31.12.2026. Zudem: frühestens 15 Monate nach Einzug oder letzter Erhöhung, ein Jahr Abstand zwischen zwei Erhöhungsverlangen.
Gilt in Stuttgart die Mietpreisbremse?
Ja: Stuttgart liegt in der Gebietskulisse der baden-württembergischen Mietpreisbegrenzungsverordnung (Fassung vom 16.12.2025, bis 31.12.2026) — bei Neuvermietung höchstens 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Zu viel gezahlte Miete kann bis zu 30 Monate rückwirkend zurückgefordert werden.
Gilt der Mietspiegel für möblierte Wohnungen und Penthäuser?
Ja — seit 2025/26 erfasst der Mietspiegel erstmals auch möblierten Wohnraum; Penthäuser sind seit 2021/22 mit eigenem Zuschlag dabei (bis 2019/20 waren sie ausdrücklich ausgeschlossen). Nicht anwendbar ist er auf Sozialwohnungen und Fertigstellungen ab Mai 2024.
Quellen & Methodik
- Mietspiegel Stuttgart 2025/26 (PDF)
- Digitale Wohnlagenkarte (maps.stuttgart.de)
- Mietspiegel Stuttgart 2023/24 (PDF)
- Mietspiegel Stuttgart 2021/22 (PDF)
- Mietspiegel Stuttgart 2019/20 (PDF)
- Mietspiegel-Seite der Landeshauptstadt Stuttgart
Wegen des Urheberrechtsvorbehalts der Landeshauptstadt Stuttgart („Alle Rechte vorbehalten … nicht gestattet, diese Daten oder Teile daraus zu vervielfältigen oder in elektronischen Systemen zu speichern und anzubieten“) geben wir keine Grundwert- oder Zuschlagstabellen wieder — zitiert werden nur amtlich publizierte Sätze (z. B. +6,8 Prozent, Spannenwerte), kuratierte Einzelbeispiele der Systematik mit Quellenangabe und Strukturbeschreibungen; das Rechenbeispiel nutzt einen frei erfundenen Grundwert. Zensus-Daten unter Datenlizenz Deutschland 2.0. Kappung/Bremse nach den baden-württembergischen Verordnungen vom 16.12.2025 (bis 31.12.2026).
Stand: 17.7.2026 · Automatisiert geprüfte Daten, redaktionell aufbereitet — keine Rechtsberatung. Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.