Tabellenmietspiegel
Ein Tabellenmietspiegel ist ein Mietspiegel, der die Vergleichsmiete in Tabellenfeldern ausweist, typischerweise gerastert nach Baujahr, Wohnfläche und Lage, je Feld mit Mittelwert oder Median und Spanne. Ein bekanntes Beispiel ist der Hamburger Mietenspiegel.
Wie ein Tabellenmietspiegel funktioniert
Ein Tabellenmietspiegel ordnet jede Wohnung anhand weniger Merkmale — meist Baujahr, Wohnfläche und Wohnlage — einem festen Rasterfeld zu. Jedes Feld weist einen Mittelwert oder Median sowie eine Spanne aus, in der ein bestimmter Anteil der erhobenen Mieten liegt. Wo innerhalb der Spanne eine konkrete Wohnung liegt, wird meist über zusätzliche Ausstattungs- und Beschaffenheitsmerkmale bestimmt.
Unterschied zum Regressionsmietspiegel
Anders als ein Regressionsmietspiegel, der Zu- und Abschläge für jedes Merkmal einzeln berechnet, liest ein Tabellenmietspiegel den Wert direkt aus dem passenden Rasterfeld ab. Das macht die Anwendung einfacher, kann aber an den Rändern eines Feldes zu Sprüngen führen, wenn eine Wohnung nur knapp in die nächste Klasse fällt.
Quellen
- § 558d BGB — gesetze-im-internet.de (Stand: 11.07.2026)